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Archive for März 2008

Noch drei Wochen… Spätestens bei der Ankunft der zweiten Telekomgruppe setzte bei mir das Gefühl ein, dass jetzt nicht mehr viel Zeit ist bis ich Antwerpen wieder verlasse und zurück nach Hause komme. Nun zähle ich die Wochenenden und teile sie auf die Städte auf die ich doch noch besuchen wollte. Letztes Wochenende waren wir (die Telekomgruppe und die Spanier) zusammen in Brüssel. Leider hat es so geregnet, dass man die Stadt nicht wirklich geniessen konnte. Aber wir waren da! :o) …nun hoffe ich noch Brugge, Ostende, Gent und Paris zu sehen.

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Mit Willkommen und Abschied meine ich nicht nur die Telekom-Mädels die nun hier sind und Paul und mich die gehen … Nein auch die Spanier haben nur noch zwei Wochen, ihr letztes Evaluationmeeting steht an und die Fahrt nach Hause am 31.3.08. Ja und dann sogleich am 1.4.08 kommen fünf neue Spanier, diesmal aus Madrid und dann geht es wieder los mit der Introduction, den Vorstellen an den Arbeitsplätzen, Evaluationmeetings…Und auch sie werden sich erst in Antwerpen orientieren müssen, damit klar kommen, dass es keine Siesta mehr gibt, die Sprache und und und :o) …und Paul und ich sind dann schon wieder zu Hause.

In den letzten Wochen also Städtebesuche, Abschiedsparties und Berichte von den Neuen :o) …

Bis bald und liebe Grüße

Denise

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Hallo liebe Leute!

 

Ist zwar schon wieder etwas her als ich das letzte mal schrieb.

 

Highlights der letzten Wochen waren zum einen der Besuch in einem sehr außergewöhnlichem und spektakulärem japanischen Restaurant. Unser Vermieter wollte uns etwas Gutes tun, da wir, als Ausgleich für die teilweise doch sehr ungemütliche Situation in unsren Appartements (Baulärm, Umziehen). Naja mich betrifft das ja nicht mehr denn ich hab ja jetzt meine eigenen 4 Wände. Deshalb war ich besonders froh auch teilhaben zu dürfen. Wie ihr den Bildern entnehmen könnt,

saßen wir, die Bewohner der Lange Achteromstraat um eine große heiße Herdplatte auf der ein Koch auf besonders aufsehen erregende Weise unser 4 Gänge Menü zubereitete. Dies geschah auf eine höchst akrobatische Art, sodass alle gespannt dem koch zusahen. Dass dabei es am Ende auch noch sehr köstliches Essen rum kam war teilweise zweitrangig. Auf jeden Fall haben wir knapp 3 Stunden oder mehr damit verbracht konstant zu essen und zu staunen.

 

Die folgende Woche Arbeit war ich dann damit beschäftigt bei den Vorbereitungen für den Film „de Bus“ zu helfen also emails schicken Tabellen eintragen Drehbuch ausdrucken und so weiter!

 

Ende der Woche bekam ich dann Besuch von Mutti Vati und meiner Schwester. Neben Kultur sprich Museum für Schöne Künnsten, Rubenshaus Kathedrale usw. War auch shoppen und essen angesagt. Shoppen heißt natürlich nur gucken, denn wir waren eigentlich damit beschäftigt uns die unzähligen Designer Läden anzuschauen. Zum einkaufen hat das Budget leider nicht gereicht denn man kommt schnell auf 500 – 600 € für ein T-Shirt. Natürlich gibt es auch die bekannten Marken, aber die sind halt nicht so spektakulär.

 

Die folgende Woche hieß es dann: „Kamera loopt?“

„Loopt!“ „En actie!“ Kurz gesagt die Dreharbeiten für den Film begannen. Meine Aufgabe waren die Klappe( halten), das Protokoll der Szenen, im Fachjargon „de klapp“ und „de Script“ und, aber den Auftrag hatten alle, auf die Kontinuität zu achten also, Regie Fehler zu vermeiden.

Und natürlich habe ich auch nicht abgelehnt wenn man mal mit bei den Auf- und Abbauen des Bühnenbildes anpacken musste, auch wenn das den ersehnten Feierabend um einigen Stunden oder Minuten nach hinten zog. Pünktlich zu Ende waren wir nie, aber das habe ich gar nicht bemerkt 🙂 Eine unvergessliche Erfahrung war dass, hatte ich doch noch nie so umfangreich an einer Produktion teilhaben können. Aber auch sehr anstrengend und zeitaufwendig, da der Zeitplan wie so üblich kaum exakt eingehalten wurde. Nach sechs Drehtagen war der ganze Zauber dann vorbei, was natürlich neuen Aufgaben schaffte: Das Material muss in Echtzeit eindigitalisiert werden und die hunderten von Szenen benannt und geordnet werden. Zum Glück gibt es ja mich, der die eintönige und zeitraubende Arbeit erledigt. Aber ich tue das gerne und schließlich ist es ja auch mein Job. Jedenfalls ist das auch erledigt, sodass ich mich jetzt voll und ganz auf die Produktion meines Films für zukünftige Antwerpen Besucher konzentrieren kann. Das ist leider nicht so einfach wie ich gedacht habe. Besteht das Team im doch nur aus mir das heißt Drehbuch, Regie, Kamera, Schnitt, Produktion alles aus einer Hand. Sich auf eine Idee festzulegen ist gar nicht so einfach, da diese kommen und gehen wie „?“ – Mir fällt kein passender Vergleich ein.

 

 

Soweit von mir aus der Stadt der Schokolade und Diamanten

 

Euer Paul

 

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