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Archive for Januar 2008

Von Paul

 

hier ein kurzer Bericht:

Bei der Arbeit sollte ich mich ja erst am Donnerstag vorstellen, also hatte ich die ersten drei Tage Zeit die Stadt kennen zulernen – per Fahrrad wohlgemerkt.
Am Donnerstag dann der erste Auftritt bei der Arbeit. KASKA DKO – Königliche Akademie für Schöne Künste Antwerpen. Ich bin hier Fachrichtung Film und Video. Johann Dehandschutter der Dozent dieses Fachs und Leiter der ganzen Abteilung ist mein Chef, sozusagen. Die Arbeitszeiten variieren zwischen 15:00 – 22:30 oder 10:00 – 18:00 Uhr auch Samstags. 
Mein Aufgabenbereich: Inventur machen und später das Lager des Equipments verwalten. Unpraktisch ist nur, dass sich mein Fachwissen hier in Grenzen hält und ich damit nur sehr schleppend voran komme. Achso neben der Inventur hab ich auch beim Aufbau eines Radioprojects geholfen. Und zwar ging es um den Geburtstag von Kunst, irgendjemand hat beschlossen, dass am 19. Januar vor 1.000.000.000 Jahren Kunst entstanden ist. Anlässlich dessen Geburtstag hat die Abteilung Sounddesign eine Radiosendung organisiert. Die lief so ab, dass 1/2 Stunde Sound aller Art (keine Musik) ins Internetradio vom ORF eingespeist wurde.

Sonst gibts ab und zu noch ein Paar Daten in Datensysteme (Excel und Acces) einzutragen.
Unterstützung bei der Inventur zu kriegen ist momentan nicht möglich, da alle schon genug mit ihren Projekten zu tun haben. Im Februar beginnen die Dreharbeiten zu dem Film „De Bus“ an dessen Organisation ich nur teilweise beteiligt bin, da es alles ziemlich zeitkritisch ist und noch nicht alles steht – deshalb findet das ganze auf Flämisch statt, sodass sich meine Möglichkeiten etwas beizutragen in Grenzen halten. Dennoch hab ich angemerkt, dass ich mehr eingebunden werden will, was nächste Woche auch passieren wird. Die nächste Woche ist also Action angesagt.
Zu meiner Wohnung: Ich bin vor kurzem umgezogen, da ich es nicht mehr ausgehalten habe mit dem Baulärm und der Tatsache, dass ich mein Zimmer( im Jugendherbergenstil – 3 Betten, ein Tisch ein Schrank und 2 Nachtische) teilen muss. Also hab ich mit dem Vermieter gesprochen. Jetzt wohne ich alleine im eigenen Appartement für 1 Person.

Jetzt gehts nur noch Bergauf.

Bis dann

Euer Paul

 

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Ich glaube es sind Zeitdiebe am Werk hier…schon drei Wochen um seit unserer Ankunft in Belgien.

Eigentlich hab ich mich mit Koen darauf konzentriert nach Arbeitsplätzen für die Spanier zu suchen, die in einer Woche kommen. Weil die aber so ganz andere Berufsprofile haben, macht sich das ein wenig schwerer. Nun hat es sich halt nebenbei ergeben, dass wir schon alle Telekomtrainees die am 28.2. kommen in Firmen platziert haben.

Nancy wird an der SB De Horizon, an einer Grundschule arbeiten.

Jennifer bei Safmarine, einer international shipping company

Tanja bei SGN, an der Balletschule ;o)

Annett bei Aquatopia, Europe’s underwater experience

Steffi wird entweder bei KDG engineer oder bei CH Robinson an international transportation and logistic company arbeiten, stellt sich Montag wohl raus

Anita wird meine Nachfolgerin hier bei Lerende Stad

So weit die Neuigkeiten :o) …die Betroffenen können sich ja gegebenfalls mal auf den Webseiten über ihre Arbeitsplätze informieren.

Diese Woche haben Dana, Paul und ich jeden Abend etwas gekocht, und Paul weiß gut Bescheid übers Kochen :o). Ich bin eigentlich zu faul, so in der Gruppe ist das aber gemütlich.

Heute abend gehen wir mit den anderen Hausbewohnern und noch ein paar anderen Leuten zum Bowlen und Tanzen..

Liebe Grüße

Paul und Denise

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Weekend in Amsterdam

Beim Malaysisch Futtern

Donnerstag abend wurde ich spontan eingeladen mit einer Gruppe von sechs Leuten den naechsten Tag nach Amsterdam zu fahren. Nach kurzem gruebeln, weil das ja recht kurzfristig war, hab ich mich entschlossen einfach mitzufahren :o)

Paul musste leider arbeiten und fand das auch zu kurzfristig.

So fuhr ich dann mit 2 Slowaken, 2 Spanierinnen, einem Inder und einem Daenen mit dem Zug nach Amsterdam um die Hauptstadt der Niederlande einmal kennen zu lernen.

Nach einem kurzen Stop im Hostel (6 Bettzimmer + ein zusaetzliches Bett) machten wir uns auf das Nachtleben zu erkunden und verbrachten den Abend in einer netten kleinen Bar. Auf dem Rueckweg liefen wir durch das beruechtigte Red Light District …ich hab so was noch nicht erlebt, dass man durch eine Gasse laeuft und sich links und rechts die „Frauen“ durchs Fenster anschauen kann. Wer Kundschaft hatte zog natuerlich die Vorhaenge zu …

Und ich wurde auch noch nie in meinem Leben so oft auf Drogen angesprochen ….

Am naechsten Tag ging es nach einem ueberraschend gutem Fruehstueck ins Van Gogh Museum. Nachdem ich mir die ca 500 Bilder angeschaut hatte waere ich am liebsten wieder ins Bett gegangen, dass war sehr anstrengend. Aber ich bin tapfer mit den Maedels shoppen gegangen und stundenlang durch die Stadt gelaufen. Nun habe ich einen Amsterdam Aschenbecher, Postkarten und Bonsaibaumsamen…

Am Abend haben wir die Jungs wieder getroffen und sind gemeinsam in einen Coffe shop gegangen. Wir haben die Jungs rauchen lassen…das hat fuer uns mitgereicht. Die haben dann schrecklichen Hunger bekommen. Deswegen sind wir in ein malaysianisches Restaurant. Hat sehr lecker geschmeckt :o)

Sonntag sind wir noch ein wenig rumgelaufen Sexmuseum, Anne-Frank Haus…. Details spar ich mir. Ich wollte eigentlich nur noch nach Hause, weil ich kein Geld mehr im Portmonaie hatte und mir nicht soviel leihen wollte.

Insgesamt war es eine interessante Tour, aber ich mag die Stadt und ihr graues Ambiente nicht so. Habe mich nicht wohl gefuehlt.

lg Denise

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Eine Woche sind wir nun schon in Antwerpen und es wird Zeit für den Wochenbericht.

Über die Ankunft und die Unterkunft habt ihr ja schon ein wenig Erfahren können. Bisher ist alles zufrieden stellend verlaufen, auf unsere Anfrage hin wurden meine Mitbewohnerin und ich sogar mit Bügeleisen und Toaster ausgestattet. Ein wenig störend ist der Baulärm während der Woche. Besonders Paul ist davon betroffen, da er spät arbeitet. Möglicherweise wird er deswegen in eine andere Wohnung ziehen.

Ich habe seit Dienstag meine Arbeit bei Koen aufgenommen. Am ersten Tag hat er mir einen Überblick über die Firma und meine zukünftigen Aufgaben gegeben. Den Mittwoch durfte ich noch mal zu Hause verbringen, deshalb habe ich erstmal mit Paul die Stadt erkundet. Er kennt sie mittlerweile aber schon wesentlich besser als ich :o) , nahezu auswendig würde ich vermuten.

Im Laufe der Woche habe ich einen Flyer erstellt, der eine Übersicht über die demnächst eintreffenden Auszubildenden aus Barcelona gibt. Ich habe einige E-Mails verfasst und einen allgemeinen Brief, den wir an die Firmen verschicken, bei denen wir um Praktikumplätze werben wollen. Von meinen Vorgängerinnen habe ich eine Liste gefunden, in der die Firmen verzeichnet sind von denen wir bereits einen letter of intent erhalten haben. Diese Liste habe ich so umgearbeitet und aktualisiert, dass sie als Register genutzt werden kann, um nach geeigneten Firmen ür die Auszubildenden zu suchen.

Paul haben wir am Donnerstag zu seinem neuen Arbeitsplatz begleitet. Er wird in der Academy of arts arbeiten und dort unter anderem eine Inventarliste über die vorhandenen Materialien erstellen und für Materialbeschaffung für den Dreh eines neuen Films zuständig sein. Da es sich um eine Institution handelt, die abends Schulungen gibt, wird er meistens spät arbeiten. Der erste Eindruck war aber auch bei ihm ein sehr Guter :o)

Das Wochenende hätte ein wenig spannender sein können, man weiß hier noch nicht so wohin man gehen soll. Sonntag waren wir am Rathaus, die Stadt Antwerpen hat zum neuen Jahr allen Essen du Trinken und kleine Präsente an Buden verteilt. Das war wirklich spendabel, ging aber nur von 10 – 14 Uhr, danach wurde sofort alles zu gemacht ;o)

So weit so gut, wir lassen nächste Woche wieder von uns hören.

Liebe Grüße von Paul und Denise

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First impressions

Nun sind die ersten beiden Tage in Antwerpen schon um und die Eindrücke sind äußerst positiv.

Koen hat uns am Flughafen in Brüssel sofort erkannt und freundlich empfangen. Dann sind wir in sein Büro gefahren, wo ich (Denise) arbeiten werde. Wir haben unser Paket mitgenommen und sind damit zu unserem Appartment gefahren. Ich muss ehrlich sagen, dass ich so ein komfortables Appartment nicht erwartet habe. Es ist erst einen Tag vor unserer Ankunft fertig eingerichtet worden, also ist alles neu. W-Lan ist auch inklusive, so konnten wir sofort ins Internet und allen mailen, dass wir gut angekommen sind. Überraschend war, dass wir unsere Appartments teilen müssen. Ich wohne mit einer Studentin aus Rumänien zusammen. Wir haben uns schon angefreundet und ich denke dass wir gut zurecht kommen werden. Paul hat einen eigenen Schlafraum, den teilt er aber auch bald :o)

Koen hat mich heute in der Firma herumgeführt und mich mit meinen Aufgaben vertraut gemacht, Langeweile wird es hier ganz sicher nicht geben. Im Februar kommen ungefähr 10 Auszubildene aus Spanien und wir müssen noch in ein paar Firmen fahren um Praktikumsplätze zu generieren. Donnerstag nachmittag fahren wir in die Academy of Arts und stellen Paul vor.

Vor dem Flug war mir ganz schön mulmig im Bauch, aber jetzt freue ich mich sehr auf die 3 Monate hier :o) und Paul wirkt auch sehr zufrieden.

Grüße

Paul und Denise

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